Unsere Ziele mit der Lokalen Agenda 21

Das Zukunftsforum Krefeld (ZUFO) wurde 1992 gegründet. Auslöser war die Gründung von Lokalen Agenden ausgehend von der Klimakonferenz in Rio.

Wir stellen fest, dass das Thema Klimaschutz und die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen, erheblich an Fahrt aufgenommen hat.

Und wir vernetzen uns jetzt!

Umso wichtiger erscheint uns, dass wir diesem Anliegen einen Raum geben. Wichtig ist es, dass wir unsere ‚Ideen und Vorstellung zusammenbringen und vernetzen.
Ziel des ZUFO soll es sein, als Forum und Katalysator für die Entwicklung unserer Zukunft zu dienen. Hierbei dürfen parteipolitische oder andere Interessen keine Rolle spielen. Ein toleranter, offener und vor allem respektvoller Umgang miteinander sollen das Fundament sein, auf dem wir gemeinsam gestalten wollen.
Diese Herausforderungen können wir nur gemeinsam lösen. Diesem Prozess Raum zu geben, soll die vorrangige Aufgabe des Zukunftsforum sein.

Wir stellen uns folgende Fragen für Krefeld:

  • Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?
  • Wie können wir Klimaschutzziele in Krefeld voranbringen?
  • Wie können wir Umweltschutz und lokale Stadtentwicklung zum Wohl der Krefelder verbessern?
  • Wie können wir unseren Ressourcenverbrauch reduzieren?
  • Welche Konzepte für lokale Mobilität wollen wir in Krefeld?
  • Wie können wir die Ziele des Klimaschutz in das Bewusstsein aller Krefelder Bürger bringen?
  • Kurzum: Wie können wir ökologische Ideen ohne Ideologievorbehalte und mit unmittelbaren Vorteilen für die Krefelder Bürger in konkreten Projekten auf den Weg bringen?

Die Lösungen zur Erreichung der Klimaziele sind jedoch nicht vorgefertigt vorhanden, es gibt viele sehr gute Ansätze und noch viel Diskussionsbedarf.

Das Forum möchte daher ein Ort des Austausches und der Bereicherung für Krefeld sein.

Stand der Erkenntnis ist jedoch eindeutig dieser: Es ist Zeit zu handeln!

Das Zukunftsforum Krefeld – kurz Zufo – ist zum 20.Februar 2019 neu aufgelegt worden, um diese Zukunftsarbeit für Krefeld fortzusetzen.



Die lokale Agenda 21 – Der Prozess
Der Agenda 21 Prozess
Die lokale Agenda 21 – Kapitel 28

Im Kapitel 28 der Lokalen Agenda 21 heißt es unter Anderem:

“Da viele der in der Agenda 21 angesprochenen Probleme und Lösungen auf Aktivitäten auf der örtlichen Ebene zurückzuführen sind, ist die Beteiligung und Mitwirkung der Kommunen ein entscheidender Faktor bei der Verwirklichung der in der Agenda enthaltenen Zielen.

Kommunen errichten, verwalten und unterhalten die wirtschaftliche, soziale und ökologische Infrastruktur, überwachen den Planungsablauf, entscheiden über die kommunale Umweltpolitik und kommunale Umweltvorschriften und wirken außerdem an der Umsetzung der nationalen und regionalen Umweltpolitik mit. Als Politik- und Verwaltungsebene, die den Bürgern am nächsten ist, spielen sie eine entscheidene Rolle bei der Informierung und Mobilisierung der Öffentlichkeit und ihrer Sensibilisierung für eine nachhaltige umweltverträgliche Entwicklung (…).

Jede Kommunalverwaltung soll in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine ‘lokale Agenda 21’ beschließen. Durch Konsultation und Herstellung eines Konsenses würden die Kommunen von ihren Bürgern und von örtlichen Organisationen, von Bürger-, Gemeinde-, Wirtschafts- und Gewerbeorganisationen lernen und für die Formulierung der am besten geeigneten Strategien die erforderlichen Informationen erlangen. Durch den Konsultationsprozess würde das Bewusstsein der einzelnen Haushalte für Fragen der nachhaltigen Entwicklung geschärft.”

„Global denken, lokal handeln“ – Diese Motto ist heute dringender denn je.

Mitmachen und Zukunft gestalten!

Von der Bürgerinitiative bis zur Institution – im Zukunftsforum sind alle willkommen, die Krefeld zu einer besseren Ort machen möchten.